CDU Gemeindeverband Großkrotzenburg
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PM Archiv
06.11.2017, 09:39 Uhr
CDU erreicht Teilnahme der Gemeinde am Programm "Blühende Landschaft"
Grüne und FDP verhindern Ausdehnung des Programms auf Landwirte und Privatpersonen
Mit einem Antrag auf Teilnahme der Gemeinde am Netzwerk "Blühende Landschaft" konnte sich die CDU Großkrotzenburg durchsetzen. Die Gemeinde identifiziert dazu geeignete Flächen im öffentlichen Raum und wandelt diese durch Ausbringung geeigneter Saatgutmischungen in Blühflächen um. „Immer mehr Akteure engagieren sich unter anderem im Netzwerk Blühende Landschaft, um schon durch kleine Maßnahmen zum Erhalt der Artenvielfalt in unserer Heimat beizutragen. In Großkrotzenburg bieten sich zahlreiche Möglichkeiten, ökologisch wertvolle Lebensräume zu schaffen und bestehende Räume aufzuwerten, die zudem auch noch sehr schön aussehen“, betonte Fraktionsvorsitzender Max Schad. Neben der Schaffung von Lebensräumen insbesondere für Insekten könne zudem in geringem Umfang Aufwand für die Pflege der Flächen gespart werden. „Das Insektensterben sollte uns alle nachdenklich stimmen. Letztendlich braucht es gar nicht sonderlich viel, um dieser bedenklichen Entwicklung entgegen zu wirken“, so Schad weiter. Zwar könne man vor Ort nicht alle Probleme beim Schutz der Artenvielfalt lösen, immerhin aber einen Beitrag leisten.
Mit einem weiteren Antragsteil wollte die CDU dafür sorgen, dass auch Privatpersonen und Landwirte in das Projekt mit einbezogen werden, um die Zahl der Blühflächen weiter zu erhöhen und das Gesamtprojekt wirkungsvoller zu gestalten. Auf Initiative der Krotzebojer Grünen wurde dieses Ansinnen aber verhindert. Verhindert wurde auch die Kontaktaufnahme mit der Unteren Naturschutzbehörde, um gemeinsam weitere Projekte auszuloten, obwohl die Behörde dies explizit anbietet. „Dass die Grünen in Großkrotzenburg ihre Stimme gegen den Schutz der Artenvielfalt erheben, passt nur zu gut in das Bild, das die Grünen abgeben, seitdem sie eine Koalition mit der FDP eingegangen sind“, bedauert Schad. Dabei wäre es kein Problem und ein minimaler finanzieller Aufwand gewesen, das Angebot noch wirkungsvoller aufzubauen. Angesichts der deutlichen Verschlechterung beim Insektenbestand in den zurückliegenden Jahren sei die Entscheidung nicht nachvollziehbar.